Manchmal, wenn man was schreiben soll und dabei auch noch unter einem gewissen Druck steht, dann geht gar nichts mehr. 12 Uhr ist meine selbstgesetzte Frist für Blogeinträge. Spiralförmig bewegt sich meine Uhr unaufhaltsam darauf zu. Blöd irgendwie. Ok, ich hab eigentlich keine Uhr. Aber es geht hier schließlich ums Prinzip! Und da kann man nix machen… Kann man da nix machen? Ich probiers mal!

Wie einst Sokrates wandel‘ ich also durch die Säulenhallen der Agentur, die mutmaßlich gar nicht so säulenhaltig sind wie im antiken Griechenland. Dafür gibt’s mehr Steckdosen! Die zähle ich im Übrigen während meines Dahinschreitens. Aha, 23. – könnte man daraus vielleicht…. Nö, interessiert niemanden. Weiterwandeln. Vielleicht erstmal  in den Konferenzraum, da gibt’s Schokolade. Yammi!

Vor einem bunten Kalender bleibe ich stehen. Ganz schön groß. Und bunt. Ach ja, hatte ich schon gesagt. ‚Tschuldigung. Aber moment mal: was verspricht der mir da? „Das Rezept zum Glück“. Ich fühle mich angesprochen, hole meine Kamera raus und mach ein Foto.

Was man alles so von nem Kalender lernen kann… Hab dann mal gezählt, wie weit ich bin in Sachen Glück. 15 ½ von 24. Ganz schön gut finde ich und klopf‘ mir selbst auf die Schulter. Kann das wer überbieten? Aaaaaber bei Glück gehts ja sowieso nicht um Wettbewerb à la „ich bin glücklicher als wie du!“. Trotzdem. Zählt mal nach, und wenns nur für euch persönlich ist. Achso: ab 12 seid ihr glücklich. Vielen Dank liebe Wanddekoration!

Wie dem auch sei, ich schreite derweil weiter durch die Flure, schneie dort rein wo ich am wenigsten gebraucht werde und stifte Verwirrung durch mein unruhiges Auf und Ab 🙂

Euer Mark N. Mut

Advertisements