Na, wer hat den Begriff schon mal gehört? Also auf englisch natürlich. Digital native. Hört sich ja auch gleich viel besser an und muss eigentlich auch in dieser Form benutzt werden. Nur so trifft er was er treffen will. Und das wäre?

Naja, Menschen die mit dem Internet aufgewachsen sind. Die sich seit jeher viel damit beschäftigt haben und das Netz in all seinen Seiten kennen. Sie sind sich z.B. der Tatsache bewusst, dass zu jeder Zeit mindestens 87% des World Wide Webs aus Katzen besteht und kennen die unterschiedlichen Regeln des Mediums. Kleiner Test: Kennt ihr Regel 42? Nein? Regel 28? Auch nich?

42: If it exist, there is a pony version of it. No exceptions. (jaja, die Brony-community…)

28: There will always be more fucked up shit than what you just saw.

Ist nicht schlimm, wenn man diese Dinge nicht kennt, dient nur der Illustration 🙂 Warum erzähle ich euch das eigentlich? Na, weil eben diese natives auch maßgeblich an der Entstehung von Memes beteiligt sind.

Definition: Memes

Über eine gewisse Zeit immer wiederkehrende Elemente des Internets (Rage-Faces, Demotivational Posters, Philosoraptor…). Sowohl Bilder und Lieder als auch Texte und (virale) Videos können also einen Meme-Charakter annehmen. Beispiele folgen unter meinem Text.

Wenn man es zu einem Meme gebracht hat, dann hat man es im Internet eigentlich geschafft. Und darum geht’s mir. Eigentlich sollte man es genau darauf anlegen. Marken als Memes. Dass sich dafür nicht jede Marke in gleichem Maße eignet ist logisch. Aber des gibt Marken, die förmlich danach schreien. Und es gibt Marken, die das schon geschafft haben – ständig mit gewissen Memes verknüpft zu sein. Bei Marken funktioniert das meistens über (virale) Videos und nur sehr selten über Bild-Memes, die jedoch viel zahlreicher im Internet vorhanden sind. Problem: der Prozess ist nicht im herkömmlichen Sinne planbar und kann unberechenbar erscheinen. Außerdem muss man sich der Meme-Schmieden des Netzes bedienen, auf denen meistens schon Monate vor der Popularisierung die Memes eingestellt werden und sich bewähren müssen. Da das aber nun mal Seiten sind, die man mit großer Vorsicht genießen muss, möchte ich die hier besser nicht nennen 🙂

Wie dem auch sei, ich wollte damit nur mal zum Nachdenken anstoßen – denn das Internet ist meiner Meinung nach kein klassisches Werbemedium. Was meint ihr? Marken als Memes – vielversprechender Ansatz? Oder sind die Risiken eurer Meinung nach einfach zu groß?

In diesem Sinne grüßt aus dem Jungle des World Wide Webs

Euer Mark N. Mut

Ein aktuelles Beispiel: Gangnam-Style ist sowohl als Video, Audio als auch als Bildmeme omnipräsent.

Das „Me Gusta“ Rageface – eingebaut ins Pringles-Logo

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