Mea culpa, mea maxima culpa! Nach meinem letzten Blogeintrag, der das gute Wetter wohl zu früh gelobt hat, muss ich jetzt unumwunden alle Schuld für die darauf gefolgten Kapriolen auf mich nehmen. Schnee, Eis –  kalt und nass. Bih! Aber die so nach Hause gezwungenen Menschen hatten mit der Wahl des neuen Papstes ja wenigstens ein Thema, mit dem die klimatische Trostlosigkeit vertrieben werden konnte.

Ich war an jenem Mittwoch, als der Rauch endlich die ersehnte Farbe angenommen hat, auf einer Party. Unglaublicherweise lief selbst da ein Livestream von dem Zeugs. Die Reporter haben sich, wie schon die Tage vorher, wie Kriegsberichterstatter gebärdet, obwohl natürlich rein garnichts passiert, wenn man vor so nem verschlossenen Gebäude steht. Naja, hab dem Ganzen keine weitere Aufmerksamkeit mehr gewidmet, aber gewundert hats mich doch, dass es so viele vor diesen Livestream gefesselt hat. Und irgendwann wars dann rum. Dann gabs natürlich kein Halten mehr bei den Reportern, immerhin war jetzt wirklich etwas passiert und sie mussten keine Wand mehr anstarren. Da hätte ich mich an deren Stelle auch gefreut 🙂

Gut im Endeffekt ist es nun der erste außereuropäische Papst seit knapp 1300 Jahren geworden. Und dann auch noch ein berühmter Filmregisseur 😉 Aber Spaß beiseite – mal sehen was die Zeit mit ihm so bringt. Veränderung oder Stillstand, das wird sich dann wohl bald offenbaren.

In diesem Sinne,

euer Mark N. Mut

Advertisements