Und zwar ganz gehörig! Jene, die Guerilla-Marketing für eine Entwicklung der letzten 20 Jahre halten können sich hiermit eines Besseren belehren lassen. Ich hab da nämlich mal was ausgegraben…

Wir schreiben das Jahr 1895 und befinden uns in der Stadt der Liebe, Paris. Genüsslich schlürfen wir einen Café vor einer der zahlreichen hauptstädtischen Boulangeries, diskutieren über den Wert der Eroberung Madagaskars und freuen uns bereits auf die erste Kinovorführung des Landes, aus der wir zugegebenermaßen verstört und ängstlich fliehen werden…

Plötzlich fährt ein in der Tat seltsam anmutendes Gefährt direkt for unserer Nase über die staubige Straße. Ein Fahrrad mit drei Rädern, doch da ist noch mehr dran. Die hinteren beiden Räder hinterlassen eine deutliche Spur auf dem Bodenbelag. Was das ist fragen wir uns und finden bei genauerer Betrachtung die Antwort: Tinte. Ganz schön frech. Da wird doch einfach Werbung auf die Straße gedruckt. Fortlaufend über mehrere Kilometer… Ob das so gern gesehen wird? Immerhin hat ihn noch kein Gendarm vom Rad gerissen.

Quelle: paleofuture.gizmodo.com

Jetzt wo ich das ausgegraben habe ist es natürlich nur noch eine Frage der Zeit bis das auch hier passiert. Hoffentlich nicht in unserer Stadt 😉

Bis zum nächsten Mal,

euer Mark N. Mut

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