Na Freunde, wer von euch ist auf dem Land aufgewachsen? Diejenigen, die diese Frage mit Ja beantworten können, bei denen weckt der folgende Werbespot höchstwahrscheinlich einige Kindheitserinnerungen 🙂

Gute Werbung, die einen ziemlich lange im Dunkeln lässt, worum es überhaupt geht. Aber manchmal ist das garnicht so schlecht. Zeig dem Zuschauer Bilder, erzähl ihm eine Geschichte – und verknüpfe das Ganze erst am Ende mit einem Produkt, dass dem vorher gezeigten Sinn verleiht. Die Gedanken, die sich der Konsument bereits vor diesem auflösenden Punkt gemacht hat, werden, gemeinsam mit den als ungewöhnlich empfundenen Bilder und Aktionen des Spots, gut gespeichert – und am Ende sogar mit einem Produktnamen versehen. Ein guter Weg, um als Marke sowohl ins Gespräch zu kommen als auch im Gedächtnis zu bleiben!

Ich habe auch schon Werbung gesehen, die am Ende nicht einmal die Marke aufgelöst hat. Das kann allerdings auch ziemlich schnell nach hinten losgehen, wenn der Konsument die Verbindung zur Marke nicht selbt ziehen kann. Dann steht man verwirrt da und keiner hat wirklich was davon, von den schönen Bildern abgesehen 😉 So oder so sollte man diese Art der Werbung auch nur für sehr starke Marken anwenden, die sich durch Produkte oder Design auch leicht identifizieren lassen – hier abschließend dazu ein Beispiel aus der Pariser Print-Kampagne von TBWA für McDonald’s (ganz ohne Branding):

Und damit entlasse ich euch zum Nachdenken in den Rest-Donnerstag – hab Hunger…

Bis zum nächsten Mal,

euer Mark N. Mut

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