Technologie entwickelt sich schnell. Sehr schnell. Die Smartphones, die wir heute benutzen, haben bereits mehr Rechenleistung als die Computer, mit denen die NASA Apollo 11 erfolgreich zum Mond gebracht hat. Und mehr als eine Milliarde von ihnen werden vernetzen uns tagtäglich mit der ganzen weiten Welt.

Hunderte Milliarden Werbeanzeigen laufen also folgerichtig monatlich über die Smartphones dieser Welt – und die Benutzer ärgern sich über die meisten davon, während sich die Werber freuen, dass die Anzeigen gesehen werden. Aber warum mögen viele Anwender diese Ads nicht? Weil sie stören! Allzu oft wird nicht darüber nachgedacht, dass auf der anderen Seite des Geräts ein Mensch sitzt, der seine E-Mails lesen, Nachrichten beantworten oder Schweine auf Vögel werfen möchte. Kurz: der wichtige Dinge zu tun hat. Dabei sollen ihn Werbeanzeigen bestenfalls natürlich nicht stören, sonst fallen sie selbstverständlich negativ auf. Im Folgenden also zwei Sachen, die beachtet werden sollten:

1. Es gibt keinen Weg drum herum – die Anzeige muss einen Mehrwert bringen. Entweder eine Belohnung bei einer App, oder aber themenrelevante Inhalte. Zum Beispiele eine Rezepte-App für einen Küchengerätehersteller programmieren, oder eine Fitness-App für Sportstudios und so weiter und so fort. Ihr wisst, worum’s geht. Wer hätte gedacht, dass der Benutzer entertained werden möchte 🙂

2. Wann soll man den Benutzer angehen? Hier geht’s also ums Timing. Die Benutzung eines Smartphones lässt einigen Spielraum für Werbung – und zwar in den natürlichen Pausen. In Ladezeiten oder während der Installation neuer Inhalte kann man super Ads einbauen und der User weiß, dann man nicht versucht, ihn am Erlebnis zu hindern, sondern zu begleiten. Immerhin ist nichts schlimmer als eine Anzeige, die plötzlich aus dem nichts aufpoppt während man gerade mit etwas anderen am Handy beschäftigt war.

In diesem Sinne,

euer Mark N. Mut

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