Heute starten wir mal mit einer Reihe, die der uralten Kunst des Werbens etwas Rechenschaft zollt. 13 gute Gedanken von 13 bekannten, doch bereits toten Werbern möchte ich euch nach und nach vorstellen. Und, wie soll es anders sein, wir starten mit der 1:

Robert Collier – Entscheide dich, welchen Effekt du im Leser hervorrufen möchtest

Eine kurze Vorstellung der Person für diejenigen unter euch, die ihn nicht kennen. Robert Collier ist hauptsächlich als Autor von Selbsthilfe- und Motivationsbüchern bekannt. Für uns allerdings relevanter ist eine Werbestrategie, die er anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte. Angestellt in einem New Yorker Verlag schrieb er wohlformulierte Werbe-Rundschreiben, die einen überwältigenden Erfolg hatten und sowohl ihm als auch dem Verlag eine beträchliche Menge Geld einbrachten. Ein legenderer Copywriter also, der Millionen von Büchern scharfzüngig an den Mann gebracht hat – und das zu einer Zeit, in der es weder Amazon noch Interbook gab. Er hat übrigens auch ein Buch veröffentlicht, in dem er seine Werbebriefe publiziert und die dahinterstehenden Taktiken genau erläutert hat! Ein entscheidendes Geheimnis seines Erfolgs formulierte er einmal wie folgt:

Before you put pen to paper, before you ring for your stenographer, decide in your own mind what effect you want to produce on your reader — what feeling you must arouse in him.

Bevor du den Stift zum Papier führst, bevor du nach deinem Typisten verlangst, entscheide für dich selbst welchen Effekt du im Leser hervorrufen willst – welches Gefühl du in ihm erregen musst.

Wenn man eine Emotion im Sinn hat, dann soll man so schreiben, dass diese hervorgerufen wird. Klingt einfach, doch ist eine Kunst und höchst effektiv. Vielen Dank Robert Collier.

Bis zum nächsten Mal mit Victor Schwab.

Euer Mark N. Mut

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