In der Kategorie „Young Lions“ in Cannes hat das französische Team, bestehend aus den beiden Mittzwanzigern Gautier Fage und Julien Bon, diesmal einen aufsehenerregenden Spot kreiert. Das Besondere dabei: Zwischen dem Briefing (einer Non-Profit Organisation) und der Deadline liegen nur 48 Stunden. 2 Tage also, in denen eine Idee her muss, Material gefilmt und geschnitten werden will und am Ende ein 60 sekündiger Film stehen soll. Das macht das, was dabei herausgekommen ist umso beeindruckender.

Damit haben sie meiner Meinung nach zu Recht gewonnen. In den 48 Stunden haben sie übrigens, wie man sich denken kann, kaum geschlafen, sondern sind rastlos, begleitet nur von einer GoPro auf dem Kopf, umhergestreift, haben gebrainstormt, gefilmt und sich die starke Tagline überlegt… Aber am Ende hat sich das ganz offensichtlich gelohnt.

Bis zum nächsten Mal,

euer Mark N. Mut

Advertisements

Na, ich gebs gerne zu – ich liebe Game of Thrones. Gerade ist die letzte Staffel ausgelaufen und sie war fulminant. Die Bücher habe ich sowieso schon alle gelesen und warte seit 5 Jahren auf das nächste – es kann ja hoffentlich nicht mehr allzu lange dauern. Und für diejenigen unter euch, die der Thematik ebenfalls was abgewinnen können hat die Indische Agentur Chimpandzinc sich mal augenzwinkernd überlegt, welche Aufgaben die GoT Charaktere wohl in einer Werbeagentur übernehmen würden. Das Ergebnis? Seht selbst:

 

1. HR – Jon Snow

Hat meistens keine Ahnung, was abgeht und will einfach, dass sich alle vertragen. Passt ja 😉

2. Creative Director – Cersei Lannister

Beschützt sein Team mit allen Mitteln. Hat die Macht und setzt sie furchtlos ein.

3. Art Director – Greyworm

Überwacht sein Team jede Minute an jedem Tag und lässt sie nie aus den Augen.

4. Designer – Die Unbefleckten

Fähige Krieger und Meister ihrer Kunst, ihrem Anführer allerdings bedingungslos verpflichtet.

5. Texter – Tyrion Lannister

Das spricht ja wohl für sich selbst (sprach er und schüttete sich einen Schnaps in den Kaffee).

Es gibt zwar noch ein paar mehr, allerdings waren die genannten meine Favoriten. Ich hoffe, auch ihr könnt ein wenig drüber schmunzeln 😉 Ich muss aber schon wieder weinen, weil ich noch 42 Wochen bis zu nächsten Staffel rumkriegen muss – na super!

Und damit bis zum nächsten Mal,

euer Mark N. Mut

 

 

Heute habe ich mal eine wirklich coole, fernöstliche Werbung aufgetrieben, die ich mit Vergnügen geschaut habe und sie euch deswegen nicht vorenthalten möchte!

Es geht, wie unspektakulär, um eine Kakerlaken-Falle. Aber, dass das eine ganz schön klebrige Angelegenheit ist, werdet ihr relativ schnell bemerken. Und handwerklich ist es auch einfach gut gemacht. Hier also das Video – und keine Angst, alles Relevante ist eh auf Englisch:

Und? Das waren doch mal sinnvoll investierte dreieinhalb Minuten, oder? Jetzt tut es mir schon fast leid, kein Ungezieferproblem in meiner Bude zu haben, um die Teile mal auszuprobieren. Aber auf der nächsten WG Party wird das bestimmt ein Renner – einfach den Fußboden damit komplett auslegen und loslegen. Wird wohl etwas weniger getanzt, aber das ist’s dann auch wert 🙂

Damit also bis zum nächsten Mal,

euer Mark N. Mut

Gerade sitze ich herrschaftlich auf einer Couch in der Wiener Josefstadt, als mir einfällt – es muss ja ein Blog heran. Also denke ich mir „Urlaub schützt vorm Texte nicht“ und mache mich ans Werk. Gut nur, dass ich sowieso stets ein oder zwei Themen in meinem Köpfchen herumschleppe. Ohne Ballast würde ich sonst am Ende noch in die Wolken abdriften! Und so geht es heute um die Namen bekannter Unternehmen – genauer gesagt um deren Herkunft. Manches werdet ihr mit Sicherheit schon wissen, aber es sollte für jeden was Neues dabei sein.

  1. IKEA: Kommt aus den Gründerinitialen Ingvar Kamprad sowie den Namen seiner Farm Elmtaryd und des Dorfes Agunnaryd
  2. Canon: Früher noch Kwanon nach einer buddhistischen Gottheit, seit 1935 Canon – weil es internationaler klingt
  3. LEGO: Vom dänischen „leg got“, auf deutsch „spiel gut“
  4. Hägen Dazs: Wurde strategisch gewählt, da es dänisch klingt und eine Aura der „Tradition und Handwerkskunst der alten Welt“ mitschwingen sollte – eigentlich keine Bedeutung
  5. Google: Vom mathematischen Ausdruck googol – eine 1 gefolgt von 100 Nullen
  6. Starbucks: Der Name des ersten Mats in Moby Dick – gewählt, um die Romantik der hohen See und die Seefahrertraditionen der ersten Kaffeehändler widerzuspiegeln
  7. Reebok: Eine alternative Schreibweise für Rehbok, was auf Afrikaans eine Antilopenart bezeichnet. Damit sollte Geschwindigkeit und Grazie impliziert werden

So, soviel erstmal dazu. Ich mach mich jetzt auf ins Leopold Museum, da wartet noch ein gewisser Egon auf mich. Wir hören uns in zwei Wochen, und bis dahin macht’s gut!

Euer Mark N. Mut

Heute hab ich mal eine alte Ausgabe des New Yorkers herausgekramt. Genauer gesagt die Ausgabe vom 04.08.1945. Und was da alles drin zu finden war bietet einen wirklich schönen Einblick in die Vergangenheit der Werbezunft. Deswegen möchte ich im Folgenden alle ganzseitigen Printanzeigen hier auflisten, damit auch ihr ein wenig in Nostalgie schwelgen könnt.

Ein oder zwei davon könnte man vielleicht sogar heute wieder drucken, der Retrostyle käme bestimmt gut an!

Und damit bis zum nächsten Mal,

euer Mark N. Mut

 

Immer wieder freue ich mich auf den ersten April eines jeden Jahres. Nicht, weil ich selber so gerne Leute veralbere – wobei ich mir auch das natürlich nicht nehmen lasse. Nein, weil ich gespannt bin, was sich die Werbetreibenden und die großen Unternehmen diesmal wieder haben einfallen lassen. Und da wurde ich auch im Jahre 2016 nicht enttäuscht. Seht selbst!

Back to the roots hat sich Samsung da gedacht. Aber ganz ehrlich, dann kann ich mir auch einfach ein gutes altes Nokia zulegen 🙂

Einzelne Fritten bei Burger King? Endlich kann man genau portionieren. Wenn’s halt mal wieder genau 37 seien müssen…

Dank Sony hat das lange Warten also endlich ein Ende. Nie wieder hat man einen schleimigen Geist im Haus, aber kein Gerät, um ihn für immer wegzusperren. Halleluja!

Ryan Reynolds persönlich lässt meinen Traum wahr werden – Deadpool erscheint exklusiv auf VHS und Laserdisc. Da steht dem Kinoabend ja nichts mehr im Wege 🙂

Und damit bis zum nächsten Mal,

euer Mark N. Mut

 

 

 

Da Werbung ja immer mit der Zeit gehen muss habe ich es diese Woche gar nicht schwer, ein schön visuelles Thema für den Blog zu finden. Immerhin steht das Fest der bunten Eier, in Fachkreisen auch „Ostern“ genannt, vor der Tür. Und das nehmen selbstverständlich viele Unternehmen zum Anlass, besonders kreative Werbemittel gestalten zu lassen. Hier ein paar schöne Beispiele – viel Spaß dabei.

Der Kölner Zoo hat gleich verschiedene Tiere in mehreren Anzzeigen schlüpfen lassen, schon goldig.

Thema getroffen, cool und hip – top!

Da kriegt man direkt lust auf Schokolade. Und auf Bier auch. Ich hab noch nie ein Schokobier getrunken…Mmmmh…

Da hab ich ja echt einen Moment gebraucht – aber dann gemerkt, wie gut sie eigentlich ist!

In diesem Sinne hoffen wir, dass der Hase es wirklich gepackt hat und ich wünsche euch frohe Ostertage,

euer Mark N. Mut

Heute bin ich mal auf den Hund gekommen. Na gut, und auf ein paar andere Spezies. Ich hab‘ nämlich mal nach tierisch gut gemachter Werbung gesucht, und bin selbstverständlich auch fündig geworden. Die Ergebnisse möchte ich euch nicht vorenthalten. Aber Vorsicht – es wird putzig!

Hundefutter für die gute Verdauung – scheint zu wirken…

Man isst, was man anfasst. Ja, da hätte ich keine Lust drauf. Aber so ein süßes Brot würde doch eh niemand anschneiden wollen!

Da hat der Lümmel doch vom Grill genascht. Geschieht ihm ganz recht, zum Glück war der Pool in der Nähe.

Bei so leckerem Futter wäre man doch am liebsten selbst ein Hund. Warnung: nicht mit der eigenen Katze ausprobieren, häufig mögen die es irgendwie gar nicht gerne, wenn sie in einen See geschmissen werden.

Ein stattlicheres Eichhorn habe ich selten gesehen. Braun sei Dank

Und damit noch eine schöne Restwoche – Kopf hoch, bald ist Wochenende!

Euer Mark N. Mut

Ich bin ja so ein kleiner Weltraumnerd. Und wer kriegt’s wieder ab? Ihr natürlich. Aber da müsst ihr jetzt durch! Ich hab nämlich in meiner grenzenlosen Inspirationskiste gewühlt und bin dabei auf Werbung gestoßen, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. Das kann man jetzt interpretieren, wie man möchte. Aber ihr werdet schon noch sehen, wie ich das meine. Nämlich jetzt und hier:

JP Aerospace offers advertising in space - Sep 2008

Unspektakulär, oder? Ich meine, schon irgendwie cool, wie der Mensch in den letzten 50 Jahren den Weltraum erreicht und sich es dort gemütlich gemacht hat, und das alles, damit irgend so ein Patentanwalt seine Visitenkarte ins All schießen kann. Aber das muss doch besser gehen…

 

fedexspace

Subtiler. Besser. Gefällt schon mal. Haben wir auch noch Bewegtbild auf Lager? Klaro, eins meiner Lieblinge!

Ach, ich würd‘ ja auch mal gern da hoch. Und gefrühstückt hab‘ ich sicherheitshalber auch nur Müsli. Versprochen!

Bis zum nächsten Mal,

euer Mark N. Mut

Manchmal muss man einfach außerhalb des Gewöhnlichen denken. Halt. Das nehme ich zurück. Eigentlich sollte man immer außerhalb des Gewöhnlichen denken. Ja. Besser. Also Nochmal.

Man sollte immer außerhalb des Gewöhnlichen denken. PeakPerformance, eine schwedische Outdoor- und Wintersportmarke, hat es sich im wahrsten Sinne des Wortes zur Aufgabe gemacht, die Grenzen des Gewohnten zu verlassen. Dabei herausgekommen ist eine Kampagne, die so gut zur Marke und der dahinterstehenden Philosophie passt, dass man einfach nur mit dem Kopf nicken kann. „Ja, das passt!“ muss man dann denken und irgendwie ist man traurig, nicht dabei gewesen zu sein. Aber als Inspiration darf es uns trotzdem dienen. Viel Spaß also in der folgenden Minute:

Na? Nicht schlecht, oder? Trifft die Zielgruppe sowie den Kern der Sache. Durch und durch!

Also, Inspiration erhalten – notieren, abhaken, kreativ sein.

Bis zum nächsten Mal,

euer Mark N. Mut